Handbuch der Poker-Tells

Preis: 29,90 Euro

Zachary Elwood

am 30.06.2013

So erkennen Sie die Hand Ihres Gegners!
192 Seiten.

So erkennen Sie die Hand Ihres Gegners!

In jeder Live-Partie Poker verraten Spieler mit körperlichen oder verbalen Signalen etwas über ihre Hand. Entscheidend ist allerdings zu wissen, worauf man achten muss. Im Verbund mit einer erfolgreichen Strategie kann man durch dieses Wissen gegenüber der Konkurrenz klar in Vorteil kommen. Das Handbuch der Poker-Tells zeigt ausführlich, wie man Gesten, Gesichtsausdrücke, Körperhaltungen und verbale Äußerungen seiner Gegner analysiert, um Hinweise auf die Stärke der gegnerischen Hand zu bekommen.

Im Buch werden behandelt: 

  • Verbreitete Verhaltensmuster von Amateuren
  • Subtilere Tells erfahrener Spieler
  • Situationen, in denen es häufig Tells gibt
  • Verbale Äußerungen und deren Interpretation
  • Praktische Methoden zur Kategorisierung und Verinnerlichung von Tells
  • Strategien für die eigene Undurchschaubarkeit

  • 1. Auflage aus 2013
  • 9783981322989
  • Buch Nr. 1100022
  • 14,0 x 21.5 cm
  • Gebunden mit Lesebändchen
  • Deutsch
Leseprobe
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Das sagt der Profi

von Frank Schäfer am 30.09.2013
Wissen, wie der Gegner tickt - Zachary Elwoods Handbuch der Poker-Tells

Geht es um verräterische Signale beim Poker – die sogenannten Tells, war über dreißig Jahre lang ein Buch das Maß aller Dinge. Mike „Caros Book of Poker Tells“ ist ein echter Klassiker und liegt auch in einer deutschen Ausgabe beim Heel Verlag vor. Mehrere Generationen von Pokerspielern haben sich mit diesem Buch das notwendige Rüstzeug für die Analyse ihrer Gegner am Pokertisch verschafft.
Mehrfach versuchten Autoren, den etwas angestaubten Caro zu verbessern, doch scheiterten diese Ansätze teils kläglich. Erst vergangenes Jahr gelang dem amerikanischen Autor Zachary Elwood das Kunststück ein wirklich neues – und ein wirklich gutes Buch über Tells zu schreiben.
In seinem Handbuch der Poker-Tells (Originaltitel: Reading Poker Tells) wählt Elwood einen anderen Ansatz als die bisherigen Bücher. Für ihn gibt es nicht die universelle Bedeutung einer Geste, einer Mimik oder eines Spruchs. Vielmehr kommt es laut Elwood auf den situativen Zusammenhang an, und genau darin, dass dies in den anderen Büchern nicht betont wird, sieht Elwood deren grundlegendsten Fehler. Um die situative Komponente klar herauszuarbeiten, unterscheidet Elwood daher drei große Kategorien: Tells vor der Aktion, Tells während der Aktion und Tells nach der Aktion.
Diese neue Kategorisierung von Tells ist laut Elwood absolut notwendig, da identische Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Zeitpunkten einer Hand das komplette Gegenteil bedeuten können.
Ein Beispiel hierfür wäre ein Spieler, der einen anstarrt. Tut er dies, während man vor ihm an der Reihe ist (Tell vor der Aktion), spricht dies für Schwäche, tut er dies, nachdem er schon an der Reihe war (Tell nach der Aktion), spricht es für Stärke.
Von Caros Book of Poker Tells, das Elwood ausdrücklich zur Lektüre empfiehlt, unterscheidet sich Elwoods Ansatz in einem weiteren wichtigen Punkt. Die Distinktion „Tells von Schauspielern“ und „Unbewusste Tells“, die bei Caro grundlegend ist, hält Elwood für verfehlt. Aus seiner Sicht lassen sich viele Tells schlicht nicht eindeutig in einer der beiden Kategorien unterbringen, sondern hängen von der jeweiligen Person ab.
Diese Beispiele zeigen, wie viele Gedanken sich Elwood zum Thema und dessen Strukturierung gemacht hat.
Als Folge bietet dieses Buch auf gut 190 Seiten eine komprimierte Übersicht über fast alle (körper)sprachlichen Signale, mit denen am Pokertisch etwas verraten wird, und dient auch ausgezeichnet als Nachschlagewerk. Sehr oft rekurriert Elwood im Text auf Caro, dennoch kann das Buch aber höchst profitabel ohne Vorkenntnis des Altmeisters gelesen werden.
Den hochinteressanten Abschluss des Buches bildet das Kapitel „Täuschung und Manipulation“, in dem – nach vorheriger ethischer Warnung – Tricks erklärt werden, wie man seine Gegner am Tisch zu seinen Gunsten beeinflussen kann. Das ist schon allein als defensive Maßnahme lesenswert, um zu wissen, worauf man sich bei seinen Gegnern einstellen muss, die aktive Anwendung ist natürlich jedem selbst überlassen.
Dieses Kapitel rundet ein Buch ab, das man getrost als Pflichtlektüre für jeden Live-Pokerspieler bezeichnen kann. Geradezu lexikalisch hat Elwood sämtliche Tells erfasst und mit seinem System zur Unterscheidung übersichtlich und ausführlich behandelt. Insofern ist das Studium dieser Neuerscheinung auf jeden Fall auch bares Geld wert.  



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